Versicherte sollten beim Wechsel der privaten Krankenversicherung oder der gesetzlichen Krankenkasse Ihre individuelle Situation nicht aus den Augen verlieren. Es ist nicht immer von Vorteil die niedrigsten Zusatzbeiträge und den Name der Versicherung zu kennen. Wichtig ist es, welche Krankheiten und Schmerzen man hat und dem entsprechend sollte man sich auch die Krankenkasse aussuchen. Einige private Krankenversicherer verlangen je nach Erkrankung Beitragszuschläge oder schließen sogar Krankheiten aus dem Schutz aus. Am schnellsten und einfachsten ist der Krankenversicherung Wechsel innerhalb des Systems der gesetzlichen Krankenkassen, da der Hauptteil der Leistungen vorgegeben ist. Ein Vorteil ist es auch, dass Kassen- Kunden nicht wegen Ihrer Vorerkrankungen und des Alters abgelehnt werden dürfen.
Der Hauptunterschied sind die Mehrleistungen. Man sollte sich bei den Service-Hotlines vorab direkt und mit konkreten Fragen informieren, bei welchen Krankheiten die Kasse wie reagiert und vor allem wie die Erreichbarkeit und die Öffnungszeiten bei den Kassen sind. Der Krankenkassenwechsel sollte genauso wie der Krankenversicherungswechsel nicht unüberlegt durchgeführt werden.
Nicht außeracht zu lassen ist, das beim Wechsel die 18-monatige Kündigungsfrist, die in Einzelfällen umgangen werden könnte, wie z.B. erstmalige Erhebung des Zusatzbeitrages sowie Erhöhung oder auch der Wegfall der Prämien ist ein Sonderkündigungsrecht.